Jahreszeiten

Winter

Winterlicher Bachlauf nahe des Inns bei Haiming (Lkrs. Altötting)

Es ist Winter ... und kalt. Die Natur "schläft" während dieser Zeit. Die Laubbäume sind kahl, viele Vögel sind wegen der Kälte im Süden und blühen tut auch nichts. Selbst die Fische - auch in diesem Bach - haben ihren Stoffwechsel auf ein Minimum heruntergefahren. Bei uns, also in Mitteleuropa, dauert der Hochwinter in der Regel nicht einmal mehr zwei Monate. Aufgrund der Klimaveränderung wird es deutlich später im Jahr kalt und dementsprechend früher wieder wärmer.

Wetterphänomene

Inversionswetterlage

Bei einer Inversionswetterlage nimmt die Luft vom Boden weg bis zu einer Grenzschicht (Nebel im Bild) zu. Danach sinkt sie – wie unter üblichen Bedingungen – mit der Höhe kontinuierlich ab. Dies geschieht wie im obigen Beispiel dadurch, dass bei klaren Nächten (vor allem im Herbst/Winter) die bodennahe Luft deutlich stärker abkühlt als die darüber liegenden Schichten. Dabei bildet sich dichter Nebel, der im Laufe des Tages als sichtbare Grenzschicht nach oben steigt. Es herrschen dabei unterhalb und oberhalb der Nebelschicht klare Sichtverhältnisse – die Sonne scheint über dem Nebel. Voraussetzungen für dieses Phänomen ist weitgehende Windstille. Dabei können ganze Landschaften unter einer dichten, grauweißen Schicht verschwinden.

Dieses Bild wurde an solch einem Tag geschossen. Wir befinden uns am Rande des Tertiären Hügellandes im Landkreis Altötting auf einer Höhe von ca. 400 mNN. Die Grenzschicht ist nur wenige Meter unterhalb. Der Blick ist nach Süden gerichtet. Unter dem riesigen Nebelmeer befindet sich zuerst das Inntal, dann der Chiemgau, Rupertigau (Landkreis Traunstein, Süden und Südwesten), das österreichische Innviertel und das Salzburger Land (Blick nach Südost). Schwach zu erkennen sind in der linken Bildhälfte die ungefähr 50 km entfernten Vorberge der Alpen.

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Aktueller Stand: 11.04.2020